< 37 - 1. FC Magdeburg (A)

14.05.2018
Kategorie: Punktspiel, 1.Mannschaft, 2017/2018
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Von: Lenny

38 - FC Hansa Rostock (H)


Mit einem 1:1-Unetschieden verabschiedet sich der Chemnitzer FC aus der 3. Liga und von seinen treuen Anhängern, welche das letzte Saisonspiel gegen den FC Hansa Rostock mit blauen Rauch einläuteten. Die Hansa-Anhänger zeigten im ersten Durchgang eine Wende-Choreo, unter der anschließend weißer sowie ebenfalls blauer Rauch emporstieg.

Auf zum letzten Gefecht
Die Partie gegen den FC Hansa Rostock war für den Chemnitzer FC das 266. Spiel in der dritthöchsten Liga Deutschlands, die nun – im verflixten siebten Jahr – leider verlassen werden muss. Im Sommer wird, davon ist auszugehen, ein Ausverkauf stattfinden. Vor dem letzten Anpfiff verkündetet der Verein mit Reinhardt, Endres, Kluft, Aydin, Koch, Sumusalo, Mbende sowie Kunz und Tittel insgesamt neun feststehende Abgänge. Weitere werden sicherlich noch folgen.

Rauchzeichen für den Neuanfang
Die „Südkurve“ nutzte den – wenngleich traurigen – Anlass, um sich würdig aus der 3. Liga zu verabschiedeten. Am Zaun wurde das Spruchband „Aufstieg, Abstieg, Neuanfang – Was bleibt, ist der 12. Mann!“ befestigt. Dahinter wedelten in den Außenblöcken eine Vielzahl himmelblau-weißer Fahnen, im Zentrum stieg blauer Rauch empor.

Endres-Patzer zum Abschied
Er sah den Ball vor lauter Nebel nicht, so erging es Kapitän Endres, der in der vierten Minuten über den Ball schlug und damit den frühen Führungstreffer des FCH vorbereite. Breier ließ Tittel keine Chance und ließ die 2.000 Hansa-Anhänger jubeln. Diese bereiteten anschließend ihrerseits eine Choreografie vor. In jener hatte Frahn nach Hansch-Vorlage die Möglichkeit, den Rückstand wieder wettzumachen. Anstatt selbst den Abschluss zu suchen, passte er den Ball in die Arme des jungen Hansa-Schlussmannes.

Aus „1965“ wird „ACAB“
So wurden diverse Bahnen noch oben gezogen, die zusammen das Gründungsjahr „1965“ ergaben. Anschließend wurden die Bahnen gedreht und die „Suptras Rostock“ und Co. grüßten via „ACAB“ die Polizei. Danach wurde blauer und weißer Rauch gezündet.

Sommerkick & starker Support
Auf dem Feld dominierte Sommerfußball, wenngleich die Himmelblauen vor 9.197 Zuschauer auf der „Festung Fischerwiese“ das aktivere Team waren. So stürmte Hansch als rechter Verteidiger mehrfach nach vorn, gleich galt für Tallig, der – nach Kurzeinsätzen gegen Münster und Magdeburg – nun die gesamte Spielzeit randurfte. Zur Pause kam mit Campulka ein weiteres Talent aus dem Nachwuchs, welcher den Ausgleich nach Frahn-Vorlage auf dem Fuß hatte. Auf beiden Seiten war die Stimmung regelrecht ausgelassen und – da die Partie keinerlei sportlich Bedeutung mehr hatte – dezent tiefen-entspannt.

Last-Minute-Remis dank Slavov
In der Nachspielzeit erzielte Slavov, nach einem letzten, langen Ball von Grote, den Ausgleich und sorgte, immerhin, zum Abschied für einen Punktgewinn. Mit dem 1:1-Unentschieden verabschiedet sich der Chemnitzer FC von seinen Fans – und diesen danken via Spruchband vor allem Torwart Tittel: „Dieser Tittel war ein Riesengewinn! Danke, Kevin – Einer von uns!“


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